Active Silicon’s KI-Reihe – Teil 2: Künstliche Intelligenz und Machine Vision: Fluch oder Segen?

  • Published September 2017

Zahlreiche Bücher und Filme thematisierten den Nutzen und die Gefahren von künstlicher Intelligenz (KI) seit in den 1950er Jahren die ersten integrierten Schaltkreise in der Lage waren, komplexe Systeme zu steuern. Jüngst führten Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg öffentlich eine Auseinandersetzung über die fundamentalen Risiken und Möglichkeiten von KI. Auslöser war der Abbruch eines Experiments bei Facebook, in dem autonome Chat-Bots ihre eigene, komplett unverständliche Sprache entwickelt hatten, indem sie englischen Wörtern neue Bedeutungen gaben.

Erst letzten Monat sensibilisierten Elon Musk und 115 andere Spezialisten aus 26 Ländern die UNO in einem offenen Brief für die dunkle Seite der KI. Darin forderten sie das sofortige Verbot von autonomen Waffen. Die britische Regierung, wie viele andere auch, scheinen dem Ruf zu folgen und passen ihre Richtlinien dahingehend an, dass vollautonome Waffen weder entwickelt noch eingesetzt werden.

Die meisten Abhandlungen über KI betonen beides, die wundervollen Möglichkeiten und die lebensbedrohlichen Risiken. Spätestens als IBM’s Deep Blue 1997 bewies, dass selbst menschliche Intuition und Erfahrung aus tausenden von Schachspielen eine Maschine nicht mehr besiegen kann, zeigten sich nicht nur Philosophen besorgt über die Mächtigkeit dieser Technologie.

Heute sind Software-Frameworks für maschinelles Lernen öffentlich verfügbar (z.B. https://www.tensorflow.org/). Daher ist jeder Entwickler selbst für die Sicherheit seiner eigenen Experimente verantwortlich, solange politische Regularien nicht vorhanden und in der Praxis wohl ohnehin nur schwer durchsetzbar sind.

Wir von Active Silicon glauben jedoch an die großartigen Möglichkeiten, die maschinelles Lernen in Verbindung mit Bildverarbeitung eröffnen. Dank neuer Ansätze aus dem Bereich Deep Learning, lassen sich bekannte Machine Vision Anwendungen viel schneller umsetzen und zuvor unüberwindbare Herausforderungen lösen. Wir verfolgen die Entwicklungen genau und erwarten dabei von Ingenieuren, Ihre Verantwortung ernst zu nehmen, und die ethische Verwendung jedweder technischen Fortschritte sicherzustellen.

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